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CellSearch® - Test. Identifizierung und Zählung von Tumorzellen im Blut.
Was sind zirkulierende Tumorzellen?

Zirkulierende Tumorzellen (CTCs) sind Krebszellen, die sich von einem existierenden Tumor abgelöst haben und in die Blutbahn gelangt sind. Der Nachweis von CTCs im Blut ist von besonderer Bedeutung, da das Blut einen dynamischen Prozess widerspiegelt und die Überlebenszeit von CTCs im Blut relativ kurz ist.

Die Bestimmung der in der Blutbahn zirkulierenden Tumorzellen ermöglicht eine Voraussage hinsichtlich der Prognose und Effektivität einer weiterführenden Behandlung. Bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen sind CTCs ein unabhängiger Prädikator für das erkrankungsfreie Überleben und das Gesamtüberleben. Im Stadium der Metastasierung stellen CTCs einen frühen Indikator für das Ansprechen oder Nichtansprechen auf eine Therapie dar. Die klinische Bedeutung von zirkulierenden Tumorzellen im peripheren Blut, als unabhängiger prognostischer Faktor, wurde in vielen hochkarätigen Studien weltweit nachgewiesen.

 

Nachweis von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) im peripheren Blut mit CellSearch®

Die CellSearch® Methode kann die Anzahl von Tumorzellen epithelialer Herkunft durch Antikörper gegen CD45-, EpCAM+, Zytokeratins 8, 18+ und/oder Zytokeratin 19+ im Blut eines Patienten nachweisen.

Die Anzahl von CTCs bei Patienten mit metastasiertem Brust-, Darm- und Prostatakarzinom ist assoziiert mit einer kürzeren progressionsfreien (kein Voranschreiten der Erkrankung) Zeit bzw. Überlebenszeit.

CellSearchTM ist für diese drei Krebsarten von der amerikanischen Kontrollbehörde FDA zugelassen. Der Nachweis von CTCs ist zusammen mit anderen diagnostischen Verfahren sehr wahrscheinlich besser geeignet, Tumorpatienten im Verlauf Ihrer Therapie zu kontrollieren und deren Prognose genauer vorherzusagen.

 

Wie funktioniert der CellSearch®-CTC-Test?

Dem Patienten werden 7,5ml Blut abgenommen, welches innerhalb von 96 Stunden untersucht wird. Der CellSearch®-CTC-Test benutzt Antikörper gegen CD45-, EpCAM+, Zytokeratin 8, 18+ und/oder Zytokeratin 19+, die mit mikroskopischen Eisenpartikeln verbunden werden (Ferrofluids) (Abb. 1). Diese Verbindungen aus Antikörpern und Ferrofluids binden sich sehr spezifisch an die zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) (Abb. 2).

Starke Magneten isolieren anschließend die CTCs aus der Blutprobe. Diese werden im Anschluss noch mit zusätzlichen Bio-Molekülen und Chemikalien eingefärbt, so dass die CTCs eindeutig als solche identifiziert werden können. Dieser Test ist so präzise, dass er selbst eine einzige Tumorzelle in einer Blutprobe entdecken kann.

 

Abb. 1Abb. 1 Abb. 1Abb. 2

 

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